NIEßBRAUCH-RECHNER

Nießbrauch bei Immobilien ist vielen Kunden bekannt. Aber kennen Sie Nießbrauchdepots? Sie haben richtig gelesen, es geht nicht um Immobilien, sondern Aktien, Fonds und Co. Der Schenkende behält sich dabei die lebenslange Nutzung der Erträge vor, das Eigentum am Depot geht sofort an den Beschenkten über. Aber warum nicht direkt weitergeben, sondern einen Nießbrauchvertrag schließen?

Bei frühzeitiger Nachfolgeplanung können Vermögen steuersparend an den Beschenkten weitergegeben werden, die Erträge aber trotzdem für den Ruhestand genutzt und die Verwaltung in bewährten Händen belassen.

Sprechen Sie mit uns über eine vorteilhafte Generationsplanung und die Option von Nießbrauchdepots. Für eine weitblickende Nachfolgeplanung ist dies ein sehr gutes Mittel, um Vermögen steuergünstig weiterzugeben, die Erträge weiter zu genießen und die Beschenkten an die mit dem Kapital verbundene Verantwortung heranzuführen.

Einfach ausrechnen: Aktien, Fonds & Co verschenken und keine Steuer zahlen

Nachfolgend erklären wir die wichtigsten Fakten zum Nießbrauchdepot

 

Wie läuft die Einrichtung eines Nießbrauchdepots ab?
Sie sprechen mit uns über eine vorteilhafte Generationenplanung und die Option von Nießbrauchdepots. Nach Rücksprache mit Ihrem Steuerberater wird mit einem Fachanwalt ein Nießbrauchvertrag aufgesetzt, indem das Wertpapiervermögen in ein neues Depot des Begünstigten übertragen wird, während die Erträge weiter an den Schenkenden gehen. Die Vermögensverwaltung verbleibt bei Mademann und Kollegen.
 
Kapitalwert des Nießbrauchs nicht unterschätzen
Bei der Übertragung eines Wertpapierdepots mit einem Vorbehaltsnießbrauch, darf ein Kind beim Finanzamt nicht nur ihren 400.000 Euro Freibetrag für Schenkungen geltend machen, sondern noch viel mehr. Der Gedanke dahinter ist einfach. Wer Zinsen, Dividenden und Co. nicht nutzen kann, dem bringt das geschenkte Vermögen unter dem Strich weniger. Deswegen wird der Wert des Nießbrauchs pro Jahr bestimmt und entsprechend der statistischen Lebenserwartung des Schenkenden durch einen von Alter und Geschlecht abhängigen Multiplikator hochgerechnet (sogenannter „Vervielfältiger“). Auf diese Summe muss das Kind aus dem Beispiel wahrscheinlich bis zum Tod des Schenkenden verzichten. Deswegen darf sie diesen Betrag vom übertragenen Vermögenswert abziehen und muss unter gewissen Voraussetzungen keine Schenkungssteuer bezahlen.

Millionenvermögen steuerfrei übertragen
Angenommen der jährliche Ertrag des Wertpapiervermögens von einer Million liegt bei fünf Prozent, sind das 50.000 Euro im Jahr. Laut Vorgabe des Bundesfinanzministeriums darf das im Jahr 2020 bei einem 63-jährigen männlichen Schenker mit dem Vervielfältiger 12,056 multipliziert werden. Damit liegt der hochgerechnete Kapitalwert des Nießbrauchs bei 602.800 Euro und kann von der Million Euro schon bei der Übertragung abgezogen werden. Die restlichen 397.200 Euro liegen im Rahmen des persönlichen Freibetrages. Das Kind muss für den Vermögensübertrag also keinen Cent Steuern zahlen. Einen gesetzlichen Haken gibt es allerdings, sollte der Vater nicht noch mindestens sieben Jahre leben, wird rückwirkend nicht der statistisch hochgerechnete Kapitalwert des Nießbrauchs angesetzt, sondern die bis dahin angefallene Summe. Dann sind Steuern nachzuzahlen. Je älter der Übertragende ist, desto geringer ist zwar diese vorgegeben Mindestlaufzeit, aber dafür sinkt auch der Multiplikator für den Kapitalwert.

Welchen Vorteil bietet der Nießbrauch bei kleineren Beträgen?
Gerade bei entfernteren Verwandten, unverheirateten Lebenspartnern oder Freunden ist die Freibetragsgrenze von 20.000 Euro schnell erreicht, da kann der frühzeitige Einsatz eines Nießbrauchdepots zusätzlichen Spielraum bringen. Zusätzlich kann es Hinterbliebene gerade in der ersten Trauerzeit vor gar nicht so seltenen Finanzlücken schützen. Denn bis ein Erbe geregelt ist, ist der Zugriff auf viele Gelder oft gar nicht oder nur beschränkt möglich. Bei einem Nießbrauchdepot ist das anders, die Einschränkungen enden mit dem Tod des Nießbrauchnehmers und der Depotinhaber kann ab diesem Zeitpunkt frei darüber verfügen.

Wann macht so eine Konstruktion keinen Sinn?
Nießbrauchdepots sind kein Werkzeug, um die Nachfolge in letzter Minute zu regeln. Aber für eine weitblickende Nachfolgeplanung sind sie ein sehr gutes Mittel, um Vermögen steuergünstig weiterzugeben, die Erträge weiter zu genießen und die Beschenkten an die mit dem Kapital verbundene Verantwortung heranzuführen.

Errechnen Sie schnell und unkompliziert, welchen Steuervorteil Sie mit einem Nießbrauchdepot erzielen

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